Gar nicht so einfach, diese Frage.
Passt eher ein Mädchen zu uns in die Familie oder doch ein Junge?
Welches Alter? Es muss mindestens zwei Jahre jünger als unsere leibliche Tochter sein.
Älter darf es nicht sein, das ist bei uns eine Vorgabe des Jugendamtes.
Es hat mit den Rivalitäten unter den Kindern zu tun.
Jedes Alter bringt seine speziellen Eigenheiten mit sich…
ältere Kinder, so ist leider die Realität, werden nicht so häufig vermittelt wie jüngere.
Viele Familien trauen sich die Aufnahme eines älteren Kindes nicht zu,
weil es ja bereits sehr viel und sehr bewusst erlebt haben kann.
Seine Geschichte wurde bereits Geschrieben. Eine Integration in die Familie
kann sich dadurch natürlich schwieriger gestalten.
Ein zweijähriges Kind geht völlig anders mit der Situation in der „neuen“ Familie
um, als z.B. ein achtjähriges Kind.
Welche Nationalität darf das Kind haben?
Eine wichtige Frage, mit der man sich etwas intensiver befassen muss.
Uns war die Nationalität zu Beginn nämlich total egal. Aber genauer betrachtet
kann man dies gar nicht so vorschnell und einfach beantworten.
Könnte ich denn ein Mädchen im Sinne des Islams erziehen?
Könnte ich die Werte dieser Religion im Sinne der leiblichen Eltern vermitteln?
Angefangen von der Ernährung bis hin zu Gebetsritualen, bis hin zum Kopftuch?
Das ist nur ein Bespiel um die große Verantwortung hinter dieser Frage zu vermitteln.
Denn nur weil das Kind in einer Pflegefamilie aufwächst, heißt das noch lange nicht,
dass es auch deren Werte und Vorstellungen teilen muss.
Ja, welches Kind passt denn am besten zu uns?
Genauer gesagt: "Welchem Kind könnte ich am ehesten gerecht werden?"
Damals war mir das Gewicht dieser Frage gar nicht bewusst.
Ehrlich gesagt, hatte ich überhaupt nicht so weit gedacht.
Altersunterschiede, Geschlecht, Nationalität, Glaube… gar nicht so einfach…
Teil 6: → *klick*
grins - na klar schaffst DU das....man muss es sich halt nur zutrauen : )....kannst mich aber gern fragen,wenn du hilfe beim(nicht ganz einfachen)jersey nähen bracuhst - ich helf dir gern,wenn ich kann...
AntwortenLöschengglg
crisl
Danke,Danke,Danke:o))
LöschenWerde jetzt erst mal Stoff bestellen...*freu*
Über diese Fragen habe ich in dem Zusammenhang noch nie nachgedacht. Interessant, was du schreibst. Das klingt ganz so, als müsste man sich selber verdeutlichen wie und was man für Werte usw. lebt und dann muss es ein Kind geben, das dazu passt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man sich so verbiegen kann, dass man ein Kind in einem einem selber völlig fremden Glauben erziehen kann (zumindest könnte ich das nicht). Da bin ich jetzt auf die Fortsetzung gespannt.
AntwortenLöschenGanz liebe Grüße
Ute
Ja,es stellen sich die Fragen:
Löschen"Wer bin ich?" und "Was kann ich geben?"
Unsere Pflegetochter hat z.B. eine andere Religion als wir.
Für mich ist das sehr spannend.Wobei ich sagen muss, dass die Werte,die es zu vermitteln gibt, zum Glück sehr ähnlich sind.
jaaa das ist wirklich ein interessantes thema!!! hier bei uns in der region ist fast alle katholisch. der kindergarten die schule einfach alles! von daher finde ich es von vorne herein schwerer wenn man eine andere religion hat. auch die feste die wir feiern würde das kind ja mitmachen müssen _ostern weihnachten nikolaus kirmes alles kirchenfeste.
AntwortenLöscheninteressant mal darüber nach zu denken. und kann man überhaupt plegeeltern werden ohne eigenes kind das heißt mein mann hat eine 14 jährige tochter aber ich habe biologisch keine kinder. wie alt darf man selber höchstens sein um es zu werde?
ich verfolge mit spannung deine /eure geschichte. danke liebe grüße kerstin
Liebe Kerstin!
LöschenOb man selber bereits eigene Kinder hat,spielt,soweit ich weiß,eine untergeordnete Rolle.Wenn man z.B. mit Kindern arbeitet hat man ja auch einen reichen Erfahrungsschatz.
Was das Alter betrifft,so kann ich nur aus meinen Erfahrungen berichten.In erster Linie geht es um einen relativ natürlichen Altersunterschied zwischen Pflegeeltern und Pflegekind.
Ich kenne z.B. ein junggebliebenes Paar ca. mitte/ende 40,dass ein Pflegekind (mit Handicap) von 11 Monaten aufgenommen hat.
Es hängt wohl sehr vom Einzelfall und auch vom Sachbearbeiter des zuständigen Jugendamtes ab.
Wenn du magst,kann ich aber mal genauer hier beim JA nachfragen...
LG Line
... ich bin auch so fastziniert über euern Weg ... es ist mit soviel Gedanken verbunden ...alles nicht so einfach ... vieles muss gut überlegt sein ... man muss links /rechs sowie vorwärts und rückwerts schauen♥
AntwortenLöschenglg Marion
Hallo! :)
AntwortenLöschenEs freut mich sehr, dass du jetzt bei mir mitliest! :)
Ich stelle es mir ziemlich schwierig vor, ein Pflegekind
bei sich aufzunehmen und in die eigene Familie zu integrieren.
Hut ab, dass du diesen Schritt gewagt hast!
Dein Post drückt finde ich sehr gut aus, wie schwierig die
Entscheidung ist, was für ein Kind man bei sich aufnehmen will/soll.
Sonnige Sonntagsgrüße,
Anja
Liebe Anja!
LöschenDanke für deinen Besuch hier bei mir;o)
Ich schreibe unsere Geschichte hier auf,um zu zeigen was hinter den Kulissen passiert,wenn Eltern sich entscheiden ein Pflegekind aufzunehmen.
Wenn die Medien über dieses Thema berichten,dann meist nur,wenn es um Missstände geht.(So ist zumindest meine Wahrnehmung der letzten Zeit.)
Für mich geht bei so einer Berichterstattung einfach unter,dass es unzählige Pflegekinder gibt,die sich sehr wohl in ihren 2. Familien fühlen und dass der Weg zur Pflegeerlaubnis gar nicht so einfach ist.Unser Jugendamt ist da z.B. sehr gewissenhaft.
Ich würde mich sehr freuen,wenn du mich hier mal wieder besuchen kommst,
LG Line
Schöner Header! :)
AntwortenLöschenLg. Dawn ;)
PS: Auf meinem Blog läuft zur Zeit eine Blogvorstellung. Wenn du Lust hast, mitzumachen, schau doch mal vorbei! ;)